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Modernes Fachwerkhaus

 

 

Allgemeines:

Das Niedrigenergiehaus in der Fachwerkbauweise mit Putz- Glasfassade entspricht in seiner Beschaffenheit, Konstruktion und Ausstattung den einschlägigen Vorschriften sowie den allgemeinen Richtlinien, Normen und den anerkannten Regeln der Baukunst.

Es entspricht dem Standard für ein KfW 55-Energiesparhaus

Ingenieurleistungen:

Entwurfszeichnungen im Maßstab 1:100 mit Grundrissen, Schnitt und Ansichten des geplanten Niedrigenergiehauses in Fachwerkbauweise.

Statische Berechnungen

Komplette statische Berechnung für den Fachwerkbau, für alle Wandbalken, Deckenbalken, Dachstuhl und sonstige statische Bauteile entsprechend der Entwurfszeichnung.

Ausführungszeichnungen

Komplette Konstruktions- und Arbeitszeichnungen für die im Leistungsumfang enthaltenen Gewerke.

Wärmeschutznachweis

Wärmeschutznachweis nach der ENV in der neuesten Fassung.

Wohn- und Nutzflächenberechnung

Wird nach DIN für alle Wohn- und Nutzräume erstellt.

Bauantragstellung

Erstellung der eingabefertigen Bauantragsunterlagen mit Entwässerung. Der Lageplan ist durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur zu erstellen.

Gründung

Die Thermosohle dämmt das Haus gegen Kälte aus dem Erdreich ab und schützt somit vor Wärmeverlusten unterhalb der Sohlplatte. Zusätzlich wird eine Dämmschicht unter der Bodenplatte und um das Gebäude herum verlegt. Dieser Frostschirm wirkt wie eine Barriere gegen den Frost, und die Kälte kommt gar nicht an Ihr Haus heran. Das spart kostbare Heizenergie und sorgt für behagliche Wärme im Inneren des Hauses. Sohlplatte aus Ortbeton, Stahlbeton nach DIN 1045, Bewährung und Dicke gem. Statik.

 

Außenwände

Die Außenwände bestehend aus: "Fermazell" Powerpanel (Putzträgerplatte), 4cm Luftschicht zur Hinterluftung der Fassade, Unterspannbahn. Tragendes Element der Außenwand ist ein 240 mm Holzrahmen aus Konstruktionsvollholz, der mit einer 240 mm Mineralfaserdämmung versehen wird. Innen ist eine 18 mm OSB- Platte, 4 cm Konstruktionsebene mit 6 cm Dämmplatten und einer 12,5 mm Gipskarton Beplankung vorgesehen.

 

Innenwände

Die Innenwände, als raumteilende Fachwerkwände aus 6/10 cm KVH- Stielen, werden mit einer 100 mm Dämmung ausgefüllt und beidseitig mit einer 15 mm OSB- Platte sowie einer 12,5 mm Gipskartonplatte beplankt und verspachtelt.

 

Geschossdecke

Brettstapeldecke 14 cm. sichtbar von unten.

 

Dachstuhl

Zimmermannsmäßig hergestellt als Zeltdach mit Sparren und Gratsparren. Die Sparren sind aus Konstruktionsvollholz 8/24 cm. Auf den Dachsparren ist eine Unterspannbahn mit Konterlattung und Lattung vorgesehen.

 

Dacheindeckung

mit „Creaton“ Tondachpfanne.
Bewährter Dachstein in verschiedenen Farbvarianten. Der Dachstein zeichnet sich durch seine Sicherheit gegen Kapillarität, Treibschnee und Schlagregen aus. Die Gratausbildung erfolgt als Trockengrat mit einer durchgehenden Lüftung.

 

Fußbodenaufbau EG und OG Decke

Auf die Brettstapeldecke wurde 10 cm Trittschalldämmung und 70 mm Heizzementestrich angebracht.

Lüftungsleitungen

Fussbodenheizung

 

Glassfassade und Terrassentür

Wärmeschutzglas Ug=0,5 W/m²K 3-Fach
Float 5mm beschichtet/ SZR 18mm/ Float 5mm /SZR 18mm/ Float 5mm beschichtet
Im Obergeschoss bodentiefen Glaselemente bestehend aus:
VSG 6,38mm Folie Klar beschichtet/ SZR 18mm/ Float 5mm/ SZR 18mm/ Float 5mm beschichtet.

 

Haustür

Massive Haustür aus hochwertigem Aluminium mit Energiespar-Holzkern  Ud=1,1 W/m²K. Profilzylinderschloss, Edelstahl Drücker und Mehrfachverriegelung inklusive.

 

Innenverkleidung der Dachschräge

Die Dämmung erfolgt durch eine 300 mm  Mineralfaserdämmung zwischen den Sparren im kompletten Innenbereich. Raumseitig wurden eine diffusionsoffene Dampfbremse und anschließend eine Sparschalung aufgebracht. Auf die Sparschalung wurde 12,5 mm Gipskartonplatten montiert und verspachtelt.

 

Geschosstreppe

Die Treppe wurde auf Stahl-Traggerüst mit Holzstufen und Handlauf und Geländer geliefert.

 

Zimmertüren

Massives anthrazitlackiertes Türblatt.

 

Haustechnik


Grundlage der Heizungsberechnung sind Größe und Anzahl der Wohnräume lt. Wärmebedarfsberechnung.
Sole Wärmepumpe: Über eine Erdsonde wird die Umweltwärme zur Wärmepumpe befördert. Im Gerät wird diese Wärme auf die nötige Heiztemperatur für ein wohliges Raumklima angehoben und durch eine Fußbodenheizung in den Wohnräumen verteilt.

 

Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung

Die Luft, die aus jedem Haus abgeführt wird, enthält viel Energie. Sie ist im Winter deutlich wärmer als die Außenluft und enthält zusätzlich Wasserdampf, dem durch Kondensation Energie entzogen werden kann. Wir nutzen die Energie der warmen, feuchten Luft z.B. aus Küche, Bad, WC („Abluft“), um die kalte "Außenluft" vorzuwärmen. Diese wird als "Zuluft" den Aufenthaltsräumen wie Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer zugeführt.